22.01.2012

 

Am heutigen Tag waren wir im Kurpark von Georgenthal, am heutigen hat hatten wir 3 Trails.

 

Der erste Trail am heutigen Tag verlief vom Kurparkplatz in das anliegende Waldstück, es ging einen kleinen Hügel hinauf, auf dem Hügel hielt sich die Versteckperson links und versteckte sich im hinter einem Baum.

Paul nahm die Fährte auf, jedoch verlief er es sich ein wenig.

Mein Mann blieb mit Paul stehen und orientierte den Hund um, er zögerte etwas, nahm eine Fährte auf und ging zurück. Etwas irritiert schaute er in der Gegend umher, er benötigte eine kleine Hilfe und so wurde ein kurzer Laut ausgerufen und er fand anschließend die Versteckperson.

 

Der zweite Trail verlief parallel zum Kurpark, in Richtung Kirche.

Man sollte viell. doch etwas mehr auf den Hund achten und diesen vertrauen, wenn sich die Versteckperson nicht an dem Ort versteckt wo sie eigentlich sollte! Nachdem er etwas falsch geführt wurde, fand er die Person auch und wir gingen zurück!

 

Der dritte Trail verlief einmal durch den Kurpark, es war noch ein kurzer Trail um ihm den Erfolg zu gönnen, da der im zweiten Trail durch den Eingriff der Menschen falsch geleitet wurde.

 

 

 

27.11.2011

Heute war wieder eine Mantrailingeinheit und heute hat sich unser Hund von seiner besten Seite gezeigt. Ich war absolut begeistert.

Der erste Trail ging quer über ein Fußballplatz hinauf zu einer großen Tanne, gegenüber Stand ein Gebäude dort versteckte sich die Person (ca. 200m). Paul sah wie die Person verschwand, ich machte ihn fertig, führte ihn an die Geruchsprobe und gab ihn mit Search frei. Er lief los bis zum nächsten Grashalm und löste sich erstmal, er ging weiter über den Platz und hüpfte anschließend die Anhöhe hinauf. Ich hatte mächtig zu tun ihn zu halten, er war heute richtig bei der Sache. Wir passierten die Tanne und er lief weiter geradeaus. Kurz hinter der Tanne (ca.10m) bog er links ab, wir hatten das Haus erreicht. Er bog erneut nach links, da stand die gesuchte Person. Ich war ganz stolz auf unseren Hund und dies wurde mit ein paar Leckerein belohnt.

Der zweite Trail war diesesmal asphaltierte Straße (ca. 150 m). Wir sahen, dass die Person die Straße hinab ging und die erste Straße rechts rein ging. Ab da an waren wir auf uns gestellt, er wurde fertig gemacht und wir gingen los. Er ließ sich jedoch von dem Pipi einer läufigen Hündin ablenken und war ganz kurz benebelt vom betörenden Duft. Als er seine Sinne wieder beisammen hatte, sagte ich "Na wo ist sie" und er lief weiter, nahm wie selbstverständlich die erste Straße nach rechts und ging weiter geradeaus. Er sah einen Mann und grübelte, ob das nun die gesuchte Person war und entschloss: Nein das ist Sie nicht. Er schnüffelte am Boden und ging weiter geradeaus und bog nach rund 5 Metern nach rechts weg auf ein Gründstück, wo ein Ferienhaus stand. Er blieb stehen als wolle er sagen, komm raus du bist doch hier und zack schaute die Zielperson auch um die Ecke und er stürmte hin und wurde reichlich belohnt.

Wieder einmal war ich sehr stolz auf unseren Hund!

 

Der dritte und letzte Trail, war ein Blindtrail. Das heißt, Paul saß im Auto und sah nicht welche Person sich versteckte und wo sie hingegangen ist. Als die Person weg war, holte ich ihn aus dem Auto und führte ihn an einen Baum Dort konnte er sich lösen. Anschließend bekam er sein Geschirr um, währenddessen schnüffelte er schon in der Luft. Er wurde an die Geruchsprobe herangeführt und mit Search freigegeben. Er lief los, lief quer über den Fußballplatz, das Tempo war für mich kaum zu händeln, ich lag fast in der Schleppleine, es ging eine kleine Böschung hinab und geradeaus weiter.  Er stoppte und setzte sich hin, hinter einer Tanne sah ich dann die Zielperson, welche ihn anschließend mit Leckerein verwöhnte!

Es war ein sehr guter Sonntag für uns, ich war sehr stolz auf unseren Hund. Es hat uns mal wieder sehr viel Spaß bereitet und ich sehe, dass ich unserem Hund mehr vertrauen kann. Ich freue mich darauf, wenn wir längere Trails laufen. Wie ich bemerke will er dahin gehend gefordert und gefördert werden!

 

 

06.11.2011

Heute haben wir nach "langer aber begründeter" Ruhezeit wieder eine Mantraileinheit mitgemacht! Diesmal waren wir allein, mein Mann begleitete mich, damit Paul zwei Personen hatte zum suchen.

Nach dieser langen Zeit machten wir zum Anfang einen kurzen Trail, unser Herrchen versteckte sich und als er außer Sicht war gingen wir an den Start. Er zog los, dem Geruch hinterher und bog nach einer zähen geraden rechts ab und verlor kurz den Geruch, aber nachdem wir ihn wieder motiviert hatten ging er zielstrebig in Richtung der Zielperson. Wir vermuteten dass der Wind ein paar Geruchspartikel transportiert hatte und er daher vom eigentlichen Weg abkam!

Nach fast einem Monat fehlendem Training hat er dies gut gemacht!

Der zweite Trail an diesem Tag war etwas länger (ca. 200m). Unsere Trainerin versteckte sich diesmal, wir sahen ihr zu wie sie verschwand, sie sagte nur das sie die erste Abbiegung links nimmt.

Ich machte Paul fertig, führte ihn an die Geruchsprobe ran und gab das Eröffnungssignal mit "Search" frei.

Er lief los dem Geruch nach, immer gerade aus, dann sah ich schon einen Weg der nach Links ging und siehe da: Genau diesen wählte Paul auch aus. Er zog weiter nach vorn, 20 meter hinter der Abbiegung stoppte er, er war irritiert, er hatte die Spur verloren. Er ging zurück suchte die Fährte, aber er fand sie nicht. Er sah mich an und ich versuchte ihn in die hoffentlich richtige Richtung zu lotsen. Unsere Trainerin hörte uns im Laub rascheln und gab unterstützend ein kleines Hörsignal. Siehe da dies führte ihn wieder auf die richtige Fährte und der positive Trail wurde mit einer guten Portion Blättermagen belohnt.

Nun machten wir kurz Pause, damit er sich etwas erholen konnte.

Sie sagte, dass wir nun ins Dorf fahren und er heute noch einen kurzen Trail auf Asphalt läuft. Nach 10 min. der Erholung setzten wir uns ins Auto und fuhren ins nächste Dorf.

Der dritte und letzte Trail: Mein Mann versteckte sich noch einmal, im Gepäck hatte er eine Dose gefüllt mit Blättermagen. Paul sah sein Herrchen solange, bis dieser irgendwann rechts in eine Straße verschwand. Dies hieß nun für uns an den Start zu gehen. Paul wusste genau in welche Richtung sein Herrchen ging und folgte seiner Spur. Die rechte Abbiegung kam recht schnell und wir gingen weiter geradeaus, mittig auf der Straße.

Er zog kurzer Hand nach links zu einem kleinen Busch, aber dahinter war er nicht, er schaute mich an. Er schaute der Straße entlang und wieder mich an. Ich sagte "wo ist er" und er fand die Spur wieder es waren viell. noch 10 Meter und zack stand Herrchen hinter einer Hecke!

Wir gingen zurück zum Auto und sprachen noch ein wenig über Pettrailing und anschließend fuhren wir nachhause. Paul war ganz schön k.o. und er schlief erstmal und verarbeitet es intensiv und freudig.

Wir freuen uns auf das nächste Mal! ;o)

04.10.2011

Ich möchte Euch heute die ersten Eindrücke und Ausbildungsziele der Flyballstunde schildern.

Als Ausbildungsgegenstände wurde 1 Clicker benötigt, blaue Müllbeutel, Flyballanlage, Tennisbälle, Geschirr/Halsband und Leine sowie viele Leckerein!

Ziel war es zuerst, dass der Hund den blauben Müllbeutel, welcher auf dem Boden lag mit der Pfote berührte. Da Paul auf den Clicker konditioniert war musste ich ihm nur beibringen das er diesen Müllsack auch mit der Pfote berührt. Gar nicht so einfach sage ich euch, den Nasentouch (Hundenase, berührt Finger von Frauchen oder den blauben Beutel) kennt er aber er kannte es nicht mit der Pfote. Es klappte nicht wirklich, dies gefiel mir nicht, desweiteren war Hund nur auf Fressen aus und biss mir ganz schön in die Finger (dies gefiel mir gar nicht), ich musste etwas anderes finden. Paul kann auch Pfötchen geben, mh ich glaube dies ist sinnvoller, jedoch gefällt mir es nicht, das ich dadurch mein Pfötchengeben neu aufbauen muss!

 

Wir machten ein Stück des blauen Müllsackes an die Trittfläche der Flyballmaschine und Paul musste wenn ich das Kommando Pfötchen gab auf diese Trittfläche tippen. Wenn er dies tat warf unsere Ausbilderin einen Tennisball. (dies ist gleichzeitig die Belohnung) Nach ein paar Startschwierigkeiten klappte es dann auf einmal 3-4 mal hintereinander und ich entspannte mich wieder. Da wir 2 Hundteams waren, wechselten wir uns an der Maschine ab, zwischenzeitlich übten wir Ball fang Übungen, dies klappt bei uns ja super.

Damit die Tiere mal auf andere Gedanken kamen, durften sie zwischendurch kurz spielen aber die beiden akzeptierten sich mehr auch nicht, obwohl es eine Hündin war!

Nach 5 min. Pause ging es weiter, Paul kapierte so in etwa was wir wollten und wir haben die Flyballmaschine geladen, ziel war es den Hund mit dem Geräusch zu konfrontieren. Wenn er das Brett berührte löste dies den Mechanismus aus und die Ausbilderin warf den Ball als Belohnung. Das Geräusch interessierte ihn überhaupt nicht und wir beschlossen das der Ball auch von der Maschine "geschleudert" werden kann und probierten es aus.

Man merkte das Paul immer nervöser wurde und irgendwann klappte es nicht mehr mit dem Berühren der Trittfläche, er war nur noch auf den Ball fixiert und wenn das der Fall ist, dann war es das bei ihm. Paul bellte dies war das Zeichen aufzuhören, er war unzufrieden und überfordert weil er den Ball nicht bekam aber ein Erfolgserlebnis wollten wir ihm noch gönnen. Da man eine Lerneinheit nicht negativ beenden soll, also probierten wir es nochmal. Ich hatte zwar nicht mehr dran geglaubt aber er schaffte es dann doch noch einmal und er bekam den Ball zur Belohnung und wir beendeten die Stunde.

Fazit von diesem Tag:

Paul ist ein Balljunkie absolut, jedoch überfordert ihn dies sehr schnell weil er irgendwann nur noch den Ball im Kopf hat. Ich weiß nicht ob es das ist was ihn glücklich macht, wir werden und jedoch noch 2-3 Einheiten ansehen und mitmachen, danach entscheiden wir ob wir dabei bleiben.

Ich tue mir keinen gefallen und dem Hund erst recht nicht wenn er jedesmal so aufdreht und dies dann in Frust umschlägt weil es viell. nicht so klappt wie es sollte, beim Hund sowie beim Menschen.

Wir werden sehen und ich werde es Euch berichten.

 

 

02.10.2011

4. Mantrailingeinheit

Heute war eigentlich ein Mantrailerseminar für Fortgeschrittene aber unsere Einheit hat trotz dessen stattgfunden!

Heute am Sonntag sind es 27 Grad und die Sonne brennt, ich habe zwar lust aber irgendwie ist es heute nicht mein Tag so wie sich heraus stellen wird. Mein Mann hat beschlossen mitzukommen um es sich mal anzuschauen, ich war aufgeregt, was wird er sagen, wie wird er es finden. Wir sind angekommen und dann kam das Paar hinzu welches das Mantrailerseminar bei Claudia gebucht hatte, wir wurden vorgestellt und kamen kurz ins Gespräch.

Das Paar besitzt zwei ganz tolle Beagle Hunde, welche sogar schon 15 Std. alte Spuren verfolgen, tja bis dahin ist es noch ein langer weg für uns.

Nunja wir fingen dann an, Paul durfte nicht zuschauen wo die Frau hingegangen ist, er musste sich auf seinen Geruchssinn verlassen und ich mich auf den Hund, da ich auch nicht recht wusste wo die Dame hingelaufen ist.

Ich machte Paul mal wieder fertig und führte ihn an die Geruchsprobe, er ging los, jedoch lief er heute etwas schleppend. Er schnüffelte ein wenig hier und da aber er ging weiter nach vorn, dann kam linker Hand eine kleine Einbuchtung aus Sträuchern, er blieb stehen und schaute hinein, (da stand beim letzten mal die Person) ich sagte weiter und er musste sich erstmal lösen.

Ja ich war ein wenig irritiert und dachte er hat den Faden verloren, da zuvor ein paar Hundehalter den Weg gekreuzt hatten und sagte wieder Search, er ging ein wenig zögernd weiter aber er machte schon den Eindruck als hätte er den Geruch noch in der Nase.

Es kam mir vor als ob wir ewig suchten und ich wurde auch ein wenig unruhig, was natürlich nicht gut ist weil es sich auf den Hund überträgt. Ich versuchte mich wieder zu beruhigen und auf einmal lief es dann auch wieder, wir kamen an eine zweite Einkerbung, er zögerte zuerst aber er hatte doch den Geruch in der Nase und lief zielgerichtet hinauf und siehe da die Versteckperson war dort hinter einem Strauch. (Strecke ca. 200m)

Wir hatten es geschafft ich war zufrieden mit Paul aber unruhig, Claudia sprach mit mir was ich verkehrt gemacht hatte:

- ich habe zu oft Search gesagt

- ich hätte ihn umlenken müssen, damit er die Spur wieder aufnimmt

- mein unruhiges Verhalten hat sich auf den Hund übertragen

und wir gingen zurück. Heute ist also nicht mein Tag, naja es ist auch ungewohnt wenn Herrchen dabei ist und noch 2 fremde Personen. Zudem hat meine Freundin auch noch 2 Personen zum Zuschauen und suchen mitgebracht, ich musste wieder ruhiger werden.

 

 

Der zweite Trail an diesem Tag!

Jetzt sollte Paul Herrchen suchen, Herrchen ging über die asphaltierte Straße, den Schotterweg hinab und sollte dann an irgendeiner Weggabelung links weg! Wir sahen jedoch nur das Herrchen den Schotterweg hinab ging, die Entfernung bis zum Fundort war unbekannt. Ich musste mich auf Paul verlassen, was mir da noch recht schwer fällt! (sonst hat er mein vertrauen)

Er startete lief hinab, schnüffelte ein wenig, blieb kurz stehen und schaute links in die Lichtung, ging dann aber gerade aus weiter. Ich wusste definitiv nicht wo die Zielperson war, wir gingen weiter, Paul löste sich mal wieder aber schnüffelte dann weiter und ging voran. Der Weg gabelte sich und er wollte zuerst den oberen Weg wählen, düste aber im letzten Moment auf den linken Weg. Er ging voran und er zog als wenn er sagen wolle Frauchen bummle nicht so gleich haben wir ihn und siehe da Herrchen sahs hinter einer kleinen Anhöhe. (Strecke ca. 150 - 200m)

Das hat er ganz toll gemacht und es hat mir gezeigt ich muss meinem Hund mehr vertrauen schenken und nicht immer so ungeduldig sein. Er macht das schon auch wenn er manchmal noch ein wenig Hilfe benötigt!

Nach dem zweiten Trail war für heute Schluss, bei der Hitze hat es uns auch gereicht, nächsten Sonntag geht es weiter. Doch was unser Paul noch nicht weiß, das Frauchen mit ihm noch etwas anderes vorhat, schon am Dienstag geht es los und ich werde Euch davon berichten aber jetzt noch nicht!

 

 

27.09.2011

Mantrailing die Dritte!

Heute trafen wir uns hinter Georgenthal auf einer Schafsweide die von einem Wald durch eine asphaltierte Straße getrennt war! Wir besprachen kurz, wie wir heute vorgehen und welche Lernziele wir heute verfolgen und dann gingen Paul und ich an den Start.

Claudia unsere Ausbilderin ging und ich bereitet Paul vor, führte ihn anschließend an die Geruchsprobe und gab ihn frei mit dem englischen Wort Search. Die Nase auf dem Boden lief er voran, er machte dies super,jedoch auf der Häfte des Weges verlor er auf einmal den Geruch und schaute ein wenig irretiert aus der Wäsche. Wir halfen ihm ein wenig und schon war er wieder auf Kurs und fand unsere Trainerin. (zurück gelegte Strecke von ca. 100 - 200 Meter)

Ein paar Bilder um sich einen Eindruck zu machen habe ich Euch angehangen.

Darunter erfahrt ihr mehr vom heutigen Training.

Fortsetzung 3 Mantrailingeinheit

Unsere hübsche Ridgebackhündin schaffte es heute nicht Frauchen aus den Schuhen zu holen und dafür waren wir alle sehr dankbar! Sie meisterte Ihren Trail absolut souverän auch wenn sie durchs Dickicht wollte und Frauchen sie kurz umlenkte. ;o)

Der zweite Trail war fantastisch und beide Hunde fanden auf Anhieb die Zielperson, vielen Dank an Claudia, das sie diese tollen Foto´s gemacht hat. (zurück gelegte Strecke ca. 80 Meter) So können die Leser einen besseren Einblick bekommen, auch wenn es einfach aussieht, so sollte man diese enorme Anstrengung nicht unterschätzen! Der Geruchssinn des Hundes wird dabei sehr stark beansprucht, mehr als 3 Trails werden wir auch nicht machen, da unsere Hunde anschließend richtig ko sind!

Zum Abschluss machten wir heute einen 3. Trail, angefangen an der Schafswiese über die asphaltierte Straße, einen kurzen Schotterweg hinab, rechts weg auf eine andere Schafswiese. Da es leicht Berg ab ging mussten wir aufpassen, nicht das uns die arbeitswütigen Tiere wieder Umwarfen, jedoch sollte im Vordergrund stehen die Aufnahme von Gerüchen auf anderen Untergründen! Paul und Lina machten diesen dritten Trail absolut sicher und souverän als hätten Sie nie etwas anderes getan. (zurück gelegte Strecke ca. 50 Meter)

Zur Krönung gab es noch eine Spieleeinheit von ca. 10 - 15 min. und nun liegt er seit 19.30 Uhr total fertig in seinem Ridgi Pad und schläft! (jetzt haben wir es 21.40 Uhr)

Vielen Dank an unsere Trainerin Claudia, dass sie sich für uns die Zeit nimmt, uns das Trailen Schritt für Schritt näher zu bringen! Es ist einfach toll wenn man seinen Hund sinnvoll auslasten kann und dabei merkt das es ihm auch noch viel Spaß macht.

 

Am Sonntag den 02.10.11 findet die nächste Trainingseinheit statt!

 

 

Dienstag 20.09.2011

Aus gesundheitlichen Gründen wurde die Mantrailingeinheit heute abgesagt!

 

Dienstag 13.09.2011

2 Trainingseinheit Mantrailing


Heute waren es wieder 3 Teams inkl. Trainerin!

Es wurde ein kurzes Gespräch geführt, in wieweit wir geübt haben und dann ging es auch schon los, wir waren mal wieder die Ersten.

Als erstes versteckte sich die Trainerin, einmal über den Fussballplatz, einen kleinen Abhang hinab und dann links, geschätzte 50 Meter!
Während wir das Anfangsritual vollzogen, ging Sie, Paul beobachtete Sie und als sie den Abhang hinunter ging war ich auch fertig und sie außer Sicht.

Ich führte Ihn an die Geruchsprobe und mit Search gab ich ihn frei!
Paul lief los (diesmal hatte ich auch Trainingshandschuhe dabei, damit hat man einen besser Griff) jedoch stolperte ich nach ca. 15 m über die Schleppleine. Der Hund wurde etwas ausgebremst und er schaute sich irretiert um, er sah es war nichts und lief weiter den Abhang hinunter, eine Linksbiegung und zack da war Sie. Der Hund war super, Frauchen hatte einen Fehler gemacht und sich geärgert, weil sie den Hund abgelenkt hatte!

Ok egal, beim nächsten mal machen wir es besser!

Die Ridgebackhündin die am Start war, war auch super, die war sogar so super das es Frauchen aus den Schuhen gehoben hat, Sie hat eine glatte Bauchlandung hingelegt.

Hund stoppte, ich lief hin um zu schauen ob es meiner Freundin gut geht, die richtete die Brille und die Schleppleine und es ging weiter. Meine Güte sah sie aus, ich habe nur gehofft, das nichts gebrochen ist, es hat ganz schön geknackt. (Jetzt weiß ich das Sie ganz schöne Blutergüsse am Körper hat und demnächst zum Arzt muss, da Sie eine erhebliche Fraktur davon getragen hat.)

Als nächstes durfte der Hund der Trainerin suchen, welcher es natürlich durch Jahrelanges Training super beherschte.

Zweite Einheit wir gingen in den anliegenden Wald.
Paul war dran, meine Freundin sollte 20 meter geradeaus gehen und dann irgendwann links weg, die Entfernung durfte sie selber wählen.
Erst als sie weg war sollte ich diesmal das Ritual machen, dies tat ich.
Anschließend führte ich ihn wieder an die Geruchsprobe und es ging los, die Schleppleine diesmal straff gespannt, Paul zog ziel gerichtet in den Wald und nach rund 50 – 60 Metern fand er sie. Wahnsinn er ist kein einziges Mal vom Weg abgekommen er sah ja nicht wo Sie genau hingegangen ist, dies wurde wieder mit einer kleinen Portion frischem Pansen belohnt.

Tja um es kurz zu machen nachdem die anderen beiden Hunde dran waren beschlossen wir , diesmal noch einen dritten Trail zu machen es regnete zwar aber egal, die Trainerin war begeistert vom zweiten Durchgang und sie versteckte sich noch mal. Sie lief irgendwo in den Wald ich wusste grob die Richtung und Paul sah sie auch nicht wirklich da er Sie nur gesehen hatte als sie in den Wald rein lief.

Ich machte ihn fertig, gab das Kommando und los ging es, kurzer Stop an der Geruchsprobe und weiter. Die Schlepp war straff, Paul nahm die Fährte auf, wurschtelte sich um die Bäume und ich musste auf den Hund, auf die Schlepp und auf den Weg achten. Nun ja das letztere hatte ich dann vergessen und machte als der Hund über einen dicken Ast sprang eine riesige Bauchlandung, dabei ließ ich die Schlepp los, weil ich ihn nicht an der weiteren Suche hindern wollte und siehe da es waren viell. noch 5 Meter und da stand die Trainerin.

 

Mir ist nichts passiert, wir lachten hinterher darüber und man muss wirklich an viele Sachen denken und diese Koordination muss man natürlich Schritt für Schritt erlernen.
Zum Abschluss durften die 2 Rüden mit der 1 Hündin noch ne Runde laufen und dann ging es Heim.

Er schläft jetzt und ich bin immer noch begeistert und wie auch beim letzten Mal wir machen weiter!

 

 

Dienstag 06.09.2011

Die erste Mantrailingeinheit haben wir gemeistert!

3 Teams waren vor Ort davon 1 Team mit 2 Hunden von der Trainerin, da die meisten Thüringer noch eine andere Sichtweise der Hundehaltung und Beschäftigung haben, sind bisher noch nicht soviele Anmeldungen.

Sie erklärte uns die Grundlagen, den Ablauf, das Handling der Schleppleine, sowie die vorgehensweise während des Einsatzes! Sie erklärte uns das "Ritual" bevor es losgehen soll und das man immer ruhig und gelassen bleiben soll, damit der Hund auch ruhig bleibt. Sie fragte uns welch Wissen wir schon haben um explizit darauf eingehen zu können.

Dann war es soweit wer will Anfangen meine Freundin mit Ihrer RR Hündin zögerte, also sagte ich wir machen den Anfang. Gesagt getan, wir gingen an den Start, wir sollten meine Freundin suchen diese legte Ihre Geruchsprobe aus und verschwand ca. 40 - 50 m (ehemaliger Fussballplatz) weit weg hinter einer dicken Birke.

Die Trainerin sagte das der Hund beim verschwinden der Person am Anfang Blickkontakt haben soll!
Desweiteren wollte sie, dass die Zielperson beim verstecken noch einmal den Namen des Hundes ruft damit er die Orientierung behält, bevor es richtig los geht. Jedoch haben wir darauf verzichtet, da ich sah und wusste das er die Zielperson keinen Augenblick aus den Augen gelassen hatte.

In der Zeit wo meine Freundin verschwand, legte ich meinem Hund das K9 Geschirr an und die Schlepp, das andere packte ich alles ein, wir waren soweit es kann losgehen. Als ob er wusste was gleich ist fing er schon an zu quitschen (die Trainerin sagte das ist gut er weiß das gleich etwas kommt), wir näherten uns der Geruchsprobe und mit dem englischen Wort "Search" habe ich ihn frei gegeben und er raste los, ich sage euch eine 10 Meter Schlepp ist viel zu kurz und daran einen Arbeitssüchtigen 45 kg Hund. Paul hatte seine Nase am Boden und wir liefen beide die rund 50 Meter und er fand sie sofort. Dies wurde mit ausreichend frischem Pansen belohnt durch die Zielperson, anschließend wurde das K9 entfernt und das "Abschlussritual" gemacht, wir gingen zurück und er bekam Wasser und durfte sich erstmal ausruhen.

Bei meiner Freundin lief es genauso gut, auch Ihre RR Hündin fand mich sofort und wurde ausgiebig mit Leckerein belohnt!

Die Trainerin war absolut begeistert von den beiden und sie fragte uns ob wir nicht eine "größere" Distanz wählen wollen, da sie gesehen hat, das es den beiden sehr sehr leicht gefallen ist! Damit waren wir einverstanden.
Also gesagt getan, da das Handling ganz gut war sagte die Trainerin sie versteckt sich im Wald, aufgrund der geringen Teilnehmer.

Ich wieder als erstes, das selbe Szenario wie oben und los ging es, das Tempo von Paul war sagenhaft, er konnte sehen das sie vom Fussballplatz hinauf in Richtung Wald abgebogen und dann hinter einen großen Tanne verschwand. Den Fussballplatz haben wir sehr schnell passiert und es ging hinauf zum Wald, aufeinmal ging er gezielt nach rechts auf eine riesige Tanne zu und siehe da die Trainerin sahs neben dieser Tanne.
(ich schätze max. 80 Meter Entfernung vom Startpunkt)

Ich war stolz auf meinen Dicken, er fand sie sofort auch die RR Hündin meiner Freundin fand die Trainerin ohne weiteres!

Die Trainingseinheit wurde durch eine kleine Spielrunde beendet.
Die Hunde durften nochmal kurz spielen die beiden unkastrierten Rüden haben sich super verstanden und so tobten alle vier genüßlich über die Wiese!

Fazit toller Abend, tolle Hunde, super Trainerin, beide RR Teams machen weiter und sind begeistert!

 

ab Juni 2010

Seit dem Jundhundekurs erziehe ich nun Paul allein, ohne weitere Anleitung, da es ja auch nicht mein erster Hund ist!

Wir haben ein paar Baustellen, unser Rüde kommt nun in die Pubertät und er merkt das die Umwelt auch noch andere lockende Gerüche und Reize hat.

Paul reagiert bei Hundebegegnung sehr gereizt an der Leine, dies äußert sich so.

Er springt in die Leine (nach vorn), knurrt den anderen Hund an, weitere Übersprungshandlungen er beißt in die Leine, spring in die Höhe. Dies hat uns viele Nerven gekostet, wir haben viel mit dem Clicker gearbeitet und viel mit positiver Bestärkung.

Nun haben wir es September 2011 und durch viel Arbeit haben wir nun eine Distanz von rund 2 - 3 m zu anderen geschafft ohne das Paul hoch springt, anfängt mit knurren oder aber in die Leine beißen will. Wir haben ihn soweit, das er ins Sitz geht um den anderen Hund mit Besitzer passieren zu lassen, er zu uns hoch schaut um die Reize zu minimieren.

Er wird dafür belohnt und bekommt auch heute noch Leckerchen dafür, da er mit seinen fast 2 Jahren noch nicht fertig ist in seiner Entwicklung!

Ein weiterer Punkt wo wir dran arbeiten ist das Jagen, im Alter von 10 Monaten hat er es entdeckt und für gut befunden, wir aber nicht da wir teilweise 10 - 20 minuten warten mussten eh der Hund wieder kam. Das dies eine unerträgliche Zeit ist kann sich jeder Hundebesitzer nur zu gut vorstellen, selbst die Gefahren die dabei auftreten können. Ein Jäger darf einen Hund abschießen wenn er klar und deutlich erkennt das dieser Wild, offensichtlich Jagd! Da wir jedoch vorhaben noch ein paar Jahre mit unserem Paul zu verbringen mussten wir reagieren. Wir haben uns eine Schleppleine zugelegt von 7,5 Metern um den Rückruf zu trainieren.

Dies klappte ganz gut und nach einer Trainingszeit von 2-3 Monaten wurden ihm kurze Freilauf Einheiten gewährt.

Irgendwann beschlossen wir ihn auf eine Hundepfeife zu konditionieren, das Training ist bis heute noch nicht abgeschlossen, das Training verläuft gut und er reagiert super darauf. Unser Jungspund hört zu 80 Prozent auf den Rückruf mit der Pfeife unser Ziel ist natürlich 100 % aber dies wird noch eine weile dauern.

 

Mai 2010

Nun kann ich schon ganz beruhigt im Patz liegen und mein Frauchen darf sich entfernen, der Jack Russel neben mir, gefällt mir zwar nicht aber meinem Frauchen zuliebe dulde ich es, das der da liegt. Es gibt nämlich wenn Sie zurück kommt nach dem click immer ein Stück Wurst und wie ich schon sagte, mag ich die sehr.

Neulich waren wir an einem Bahnhof, ein Bahnhof ist etwas wo sich ganz viele Menschen aufhalten und dann ist solche Wagen steigen, fast so wie ein Auto und dann sind sie weg. Naja jedenfalls sind wir drch solche eine Bahnhofshalle gelaufen, dann mussten wir uns da irgendwo an den Rand setzen und zu schauen wie die Leute da lang gingen.

Irgendwann sind wir dann in einen kleinen Raum, das war ganz schön eng da. Bevor wir diesen Raum betreten konnten gingen da erstmal Türen auf. Als diese Türen auf waren gingen wir in diesen kleinen Raum und dann gingen aufeinmal die Türen zu, boah ich sage euch das war so schlimm eng, das ich es kaum aushielt. Dieser Raum bewegte sich dann auch noch und ich hatte aufeinmal so ein kriebeln im Bauch. Aufeinmal gingen die Türen wieder auf und ich wusste nicht mehr wo wir waren, weil da sind wir vorher nicht gewesen. Ich glaube Frauchen hatte noch etwas gesagt wie in solch einem Aufzug war er vorher noch nicht und dafür hat er es doch sehr gut gemacht.

Na egal ich habe auf jedenfall mal wieder Käse und Wurst bekommen und dafür gehe ich doch mit Frauchen überall hin. Tja leider waren 2 Hunde noch nicht so weit wie ich und somit konnte ich nicht richtig zeigen was ich alles so kann und wozu ich in der Lage bin. Die Abschlussprüfung haben wir mit bravour bestanden und wir haben eine Hundeschultüte bekommen mit ganz vielen Leckerchen drin für mich und Frauchen hat auch etwas bekommen, eine Urkunde und eine CD mit Bildern. Die war stolz auf mich, das kann ich euch sagen aber ich bin ja auch ein ganz ganz feiner Kerl. ;o)

 

April 2010

Ich war nun 6 Monate alt und Frauchen beschloss, dies soll es mit der Ausbildung nicht gewesen sein, also meldete Sie uns zu einem Junghundekurs an.

Boah, da hatte ich ja mal gar keine lust drauf, ich bekam gerade den ersten Hormonschub und dann waren da auch noch andere Junge Rüden. Am ersten Tag wollte ich denen aber erstmal erzählen was hier so los ist. Frauchen war irgendwie sauer, sie meint ich hätte mich absolut daneben benommen. Also ich weiß gar nicht was Sie hatte, aber irgendjemand musste doch den kleinen Hupen erstmal erzählen wo es lang geht.

Wir sind dann von den anderen ein Stück weg gegangen und irgendwie hat es mich auch beruhigt.

Aber auch da bekamen wir Hausaufgaben auf, jede Woche und dann wurde das auch noch beim nächsten Treffen abverlangt, ich sage euch, ein Stress, das braucht kein Hund. Spielen war da nicht und diese anderen kleinen Hosenka**** haben mich auch jedesmal angemotzt, na denen habe ich es gezeigt aber irgendwann war es mir sowas von egal. Frauchen war dann immer ganz ganz stolz auf mich und ich habe ganz viele Leckere Würste bekommen und Käse, ja Käse habe ich auch sehr gerne, ja mein Frauchen weiß was ich so mag, tolles Frauchen wirklich.

mehr über meine Fortschritte folgt morgen! ;o)

 

Januar 2010

Im Alter von 12 Wochen waren wir zum ersten mal im Welpenspielkreis.

Da habe ich Sitz und Platz gelernt, wir haben Rufübungen gemacht, dabei musste ich zu Herrchen und Frauchen laufen. Dann sind wir durch Tunnel gelaufen und über ein Wackelbrett, da musste ich sogar kurz drauf stehen beiben. Es ging weiter über eine kleine "Brücke" und durch ein Netz mit Flaschen, dann stand eine Kiste da gefüllt mit kleinen Bällen. (ein Traum, sage ich Euch)

Nachdem wir ca. 10 Minuten geübt haben, durften wir anschließend eine Runde toben, man war das toll.

Dies hat mein ,wie sagt Frauchen, Sozialverhalten positiv beeinflusst.

Jede Woche haben wir Hausaufgaben aufbekommen und da ich ja ein cleveres Kerlchen bin haben wir alles sehr gut gemacht, sie hat mit mir geclickert, fragt mich nicht was das ist aber jedesmal wenn es clickt, gab es doch wirklich ein Stück Wurst aus der Hand, Suuuuuper, sage ich Euch. Natürlich hat Frauchen auch viel dazu beigetragen aber dies sagen wir ihr nicht.

Leider musste ich mit 5 Monaten diese Gruppe verlassen, irgendwie wurden meine Spielkameraden nicht größer. ;o)